Orr
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Das menschliche Königreich Orr war einst ein heiliges Land, da seine Hauptstadt, Arah, bis zum ihrem Exodus von den Alten Göttern bewohnt wurde. Als die Götter Tyria verließen, versuchten sich die Bewohner von Orr nicht in die politischen Probleme der anderen Königreiche einzumischen, sondern versuchten bloß ihre Hauptstadt zu bewachen und dafür von den Göttern belohnt zu werden. Als jedoch die Gildenkriege ausbrachen, hatte Orr keine andere Wahl als seine Armee zu mobilisieren, um bewaffnete Gildenkämpfe in den Straßen Arahs zu verhinden. Der totale Krieg war die Folge.
Während sich die menschlichen Königreiche untereinander bekämpften, überwanden die Charr den großen Wall von Ascalon und verwüsteten selbiges. Anschließend wurde auch Orr von den Charr bedroht, wobei die Orrianer davon überzeugt waren, dass sie ihr Land und vor allem ihre heilige Hauptstadt vor den Charr beschützen könnten. Die Wahrheit sah dann aber anders aus: In weniger als 12 Stunden war der Großteil der orrianischen Armee besiegt und die Charr hatten Arah fast erreicht. Terick, ein Diener des dunklen Gottes Abaddon, überredete König Rezas persönlichen Berater Wesir Khilbron dazu, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Er verlas eine Schriftrolle aus den tiefesten Verliesen von Orr, welche aus der Zeit vor den Blutsteinen stammte, als alle vier Arten der Magie noch von einer einzigen Person beherrscht werden konnten.
Orr wurde zerstört und jede lebende Kreatur in einem sehr weiten Umkreis wurde sofort getötet. Die schwarze Wolke in der das Königreich danach versank, verbarg das wahre Ausmaß des Schadens für Wochen. Als sich der Rauch langsam auflöste, konnte man erkennen, dass Orr im Meer versunken war und nur kleine versplitterte Inseln noch aus dem Wasser aufragten. Die einzigen verbleibenden Kreaturen waren die wandernden Untoten, die Menschen, die so schnell starben, dass sie es selbst gar nicht mitbekamen. Diese Katastrophe wurde bekannt als "die Verwüstung".
Diese Armeen der Untoten befielen später das Land Kryta unter der Führung von Wesir Khilbron, der sich in einen bösen Untoten Lich verwandelt hatte.
[Bearbeiten] Orr heute
Das Königreich Orr lag über ein Jahrhundert lang auf dem Grund des Meeres, während Korsaren seine Schätze plünderten. Aber eines Tages kehrte Orr zurück - ohne Vorwarnung.
Unter den Wellen des Meeres der Trauer erwachte ein Drache, der mächtiger war, als alles was Tyria bis dahin gesehen hatte. Der Drache, welcher in den Legenden der Zwerge als Zhaitan bekannt ist, erhob Orr wieder an die Oberfläche. Die so entstandenen Flutwellen überfluteten einen großen Teil Krytas, die befleckte Küste, den Kampfarchipel und die Feuerring-Inselkette. Die Korsaren, die das versunkene Orr plünderten, sanken und kehrten als eine Flotte der Untoten wieder auf. Die untote Armee von Orr wurde unter Zhaitans Führung in einen hundert Jahre langen Krieg mit ganz Tyria geschickt, um den ganzen Kontinent unter seine Kontrolle zu bringen. Heute kontrolliert Zhaitans Armee die Meerenge von Malchor und verhindert so jeden Kontakt mit Cantha. Jeder Seemann der trotz allem versucht dort durchzukommen, kehrt als untoter Krieger Zhaitans zurück.
| | Auch GuildWiki hat einen Artikel zu diesem Thema: Orr |
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