Kristallwüste

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Die Kristallwüste ist eine grasige Region im Süden der Flammenkamm-Berge, welche eine Landbrücke zwischen den Kontinenten von Tyria und Elona darstellt. Bevor sich aus der Wüste langsam eine Savanne entwickelte, sagte man, dass jedes einzelne Sandkorn ein kleiner Kristall sei, woher auch der Name der Wüste stamme. Die Drachin Glint lebte in einer Höhle aus vielen dieser Kristalle am Rand der Wüste und ließ nur diejenigen zu sich vordringen, die vorher aufgestiegen waren. Außerdem befindet sich das Grab der altehrwürdigen Könige in dieser Wüste.

[Bearbeiten] Geschichte

Die Kristallwüste hat eine lange Geschichte. Vor langer Zeit war dieses Gebiet bekannt als das "Kristallmeer" und als eine von den Göttern bevorzugte Region. Als die Menschen in Tyria erschienen, mussten sich die Vergessenen in dieses Meer zurückziehen und dort fortan ihr Überleben sichern. Auch die Margoniter segelten einst zu diesem Meer und versuchten dort mit den Göttern in Kontakt zu treten indem sie gewaltige Türme erbauten, doch sie scheiterten und hatten zudem häufige Konflikte mit den Flotten der Vergessenen.

In dieser Zeit fanden die Margoniter den aus dem Meer aufragenden Tempel der sechs Götter und sie entstellten die Statuen der fünf Alten Götter, was unter anderem dazu führte, dass die Götter Tyria veließen. Letztendlich wurden Abaddon (der sechste Gott) und die Margoniter geschlagen und in das Reich der Qual verbannt. Das Meer war jedoch verschwunden: Der nördliche Teil wurde zur Kristallwüste und der südliche Teil in ein giftiges Ödland verwandelt.

In den folgenden Jahrhunderten kamen viele Pilgergruppen in diese Region, um ebenfalls aufzusteigen. Die berühmteste Gruppe wurde von Turai Ossa geführt, welche die Kristallwüste in das elonische Imperium eingliederte. Sie erbauten gewaltige Monumente, um die Aufmerksamkeit der Götter zu erregen, erlagen aber am Ende den Angriffen der Vergessenen, den Gefahren der Wüste und dem Unfrieden unter sich selbst.

Im Jahre 1072 NE erreichte eine Gruppe von Helden aus Ascalon die Wüste. Mithilfe der ruhelosen Geister von Turais Gefolge schafften sie es aufzusteigen und die Mursaat zu bekämpfen.

[Bearbeiten] Heute

Die Wüste hat sich in den vergangenen 250 Jahren drastisch verändert. Nach dem Aufstieg Kormirs, dachte sich Palawa Joko einen Plan aus ganz Elona zu erobern. Anstatt jede Provinz einzeln zu erobern, lenkte er den Fluss Elon so um, dass er nicht mehr durch Vaabi und Kourna floss. Die daraus resultierende Dürre zwang die vaabischen Fürsten zur Unterwerfung und auch Kourna wurde deutlich geschwächt. Weiterhin wurde die Kristallwüste nun zu einer üppig blühenden Gegend.

Als jedoch der Drache Kralkatorrik den Großteil der ehemaligen Wüste für sich beanspruchte, musste Joko nach Süden fliehen. Jedoch will er es um jeden Preis verhindern, dass der Drache noch weitere Teile seines Reiches für sich beansprucht, was zu andauernden Konflikten zwischen diesen beiden Mächten sorgt. Daher ist es nun kaum noch möglich Elona auf dem Landwege zu erreichen. Dem Orden der Gerüchte jedoch ist irgendwie gelungen dieses Hindernis zu überwinden und die Verbindung weiterhin zu verwenden.

GuildWiki1 icon.png Auch GuildWiki hat einen Artikel zu diesem Thema: Kristallwüste
Englische Bezeichnung: Crystal Desert
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