Guild Wars 2
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Guild Wars 2 ist ein noch unveröffentlichtes Computerspiel des Typs MMORPG und der Nachfolger von Guild Wars.
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[Bearbeiten] Geschichte
Guild Wars 2 wird seit 2007 entwickelt. Nachdem man sich beim Hersteller ArenaNet lange bedeckt gehalten hat und nur einige Konzeptzeichnungen veröffentlicht wurden, wurde das Schweigen schließlich am 20. August 2009 um 12:00 Uhr auf der gamescom in Köln gebrochen und ein Teaser-Trailer gezeigt. Kurz darauf wurden bei der Penny Arcade Expo in den Vereinigten Staaten Artbooks verschenkt, die es seither zu kaufen gibt.
Einige Minuten nach der Präsentation des Teaser-Trailers in Köln wurde die offizielle Website veröffentlicht, wo der Trailer angesehen und heruntergeladen werden kann. Die Website wird seitdem in unregelmäßigen Abständen erweitert.
Zum Veröffentlichungstermin ist bisher nichts bekannt, aber es gibt Anzeichen für einen geschlossenen Betatest 2010,[1] sodass eine Veröffentlichung 2011 vermutet wird. Bei der Veröffentlichung wird es auch eine Collector's Edition geben.[2]
Nach der Veröffentlichung von Guild Wars 2 wird Guild Wars weiterhin offiziell unterstützt werden. Obwohl es in Guild Wars 2 ebenfalls Events geben wird, soll diese Tradition genau wie die automatisierten Turniere auch in Guild Wars weiter unterstützt werden.[3][4]
[Bearbeiten] Neuerungen
- Hauptartikel: Bestätigte Features
Neben den Dingen, die aus Guild Wars übernommen wurden, wie vor allem das Geschäftsmodell (nicht für die Spielzeit bezahlen, sondern für den Inhalt), wird Guild Wars 2 auch Neuerungen mitbringen.
Das Auffälligste ist die Möglichkeit, nicht nur menschliche Charaktere spielen zu können wie in Guild Wars, sondern auch als ein Charakter der schon aus Guild Wars als NSCs bekannten Völker („Rassen“) der Asura, Charr, Norn oder Sylvari durch die Länder der weiterhin Tyria genannten Welt zu streifen. Obwohl die Namen einiger Orte schon aus Guild Wars bekannt sind, wie beispielsweise Rata Sum, gibt es reichlich neue Schauplätze zu sehen, was auch daran liegt, dass es in Guild Wars 2 möglich sein wird, durch Unterwassergebiete von „erheblicher“ Größe zu tauchen.[5]
Die Welt in Guild Wars 2 besteht nicht mehr aus instanziierten Gebieten, sondern ist eine Welt, die auch weiterlebt, wenn der Spieler nicht eingeloggt ist. Dazu trägt auch das neue Event-System bei, mit dem Questreihen zeitabhängig verfügbar gemacht werden können. Anders als bei Guild Wars spielen nicht mehr alle Spieler auf einer Welt, sondern es wird ein Serversystem geben, wie es aus anderen Spielen bekannt ist. Es soll jedoch einfach möglich sein, zwischen den Servern zu wechseln.[6] Unter den Welten soll ein Welten-PvP möglich sein.
Neben den für einen Nachfolger üblichen grafischen Veränderungen sind auch Veränderungen beim Gameplay angekündigt, wie beispielsweise die Möglichkeit, zu springen, wobei Guild Wars 2 die Havok Physics Engine benutzen soll.[7] Trotz der besseren Grafik soll Guild Wars auch auf älteren Rechnern lauffähig sein und auch Windows XP unterstützen. Das Fertigkeitssystem wird in seinen Grundzügen beibehalten, aber es gibt Anzeichen dafür, dass es weniger Fertigkeiten geben wird als bei Guild Wars. Die Maximalstufe wird deutlich erhöht, allerdings soll es ein Sidekicking-System geben, das dafür sorgt, dass niedrigstufige Charaktere, die mit einem höherstufigen Charakter spielen, stärker werden.
[Bearbeiten] Ausgangssituation
Guild Wars 2 spielt rund 250 Jahre nach Guild Wars, allerdings hat sich Tyria durch das Erwachen der Drachen, die Jahrtausende geschlafen haben, stark verändert, nicht zuletzt da sie die Asura aus ihrem Höhlen- und Portalsystem unter den Gebieten von Guild Wars: Eye of the North zurückgedrängt haben.
Viel schlimmer als die Asura hat es jedoch die Menschen getroffen, die ihre Hauptstadt Löwenstein sowie den Kampfarchipel verloren haben, weshalb sie die neue Hauptstadt Götterfels gegründet haben. Aufgrund der Drachen ist es für die Menschen auch nicht mehr möglich, zwischen den Kontinenten hin- und herzureisen. Sie haben Löwenstein jedoch wieder aufgebaut und Balthasar hat ein Portal in die Nebel geöffnet, da das Kampfarchipel versunken ist, um weiterhin Schlachten zwischen den Völkern bestaunen zu können. Ascalon, einst ein Königreich der Menschen, ist endgültig von den Charr eingenommen worden und Ascalon ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Geisterstadt geworden.
Genau wie die Charr haben auch die Norn zu größerer Blüte gefunden und auch die Asura haben sich gut an das Leben an der Erdoberfläche gewöhnt. Als einzige der fünf Rassen sind die Sylvari nicht aus Eye of the North bekannt und erst nach den Geschehenissen von Guild Wars am großen Baum in der Arborbucht erschienen.
Nach der Niederstreckung des Großen Zerstörers sind die Zwerge nur noch steinerne Kreaturen und die, die noch normal sind, halten sich von den anderen fünf Völkern fern.
Während Kaiser Usoku, Nachfolger von Kaiser Kisu, die Vasallenfraktionen von Cantha geeint hat, beschränkt sich das Problem der dortigen Menschen darauf, dass ihr Kontakt zu den anderen menschlichen Siedlungen in Tyria aufgrund der Belagerung der Seewege durch Zhaitan und seine untoten Korsaren abgebrochen ist.
Auch Elona, das erneut von Palawa Joko tyrannisiert wird, hat es schwer getroffen. Das Portal zwischen der Kristallwüste und dem Ödland wurde von Jokos Armee und dem Drachen Kralkatorrik besetzt und nur der Orden der Gerüchte, der inzwischen über ganz Tyria verstreut ist, schafft es irgendwie, Nachrichten nach außen verlauten zu lassen.
Die Aufgabe des Spielers wird es in Guild Wars 2 also sein, die Drachen unter der Führung von Zhaitan zu besiegen und so ihre verheerende Wirkung auf die Völker von Tyria aufzuheben.
[Bearbeiten] Quellen
| | Auch GuildWiki hat einen Artikel zu diesem Thema: Guild Wars 2 |
- ↑ NCsofts Q3/2009-Quartalsbericht
- ↑ Regina Buenaobras Produktinformationsarchiv September 2009
- ↑ ComputerAndVideoGames.com: „Guild Wars 2, part two“
- ↑ Gaile/Frog Talk 27. März 2007
- ↑ FAQ auf der offiziellen Website
- ↑ „Massively's interview with ArenaNet: Let's talk Guild Wars 2“
- ↑ ZAM: „Important Guild Wars 2 Questions Answered“

