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Hinweis: Die Angaben in diesem Artikel sind nicht hinreichend durch Quellen belegt. Dies sollte nachgeholt und im Artikel vermerkt werden.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Die Geschichte

Guild Wars 2 knüpft inhaltlich an die nachfolgenden Generationen des ersten Teils an und spielt ca. 250 Jahre nach den Geschehnissen von Guild Wars.

Nachdem die Bedrohung durch den großen Zerstörer in den Tiefen Tyrias ausgelöscht war, herrschte über viele Generationen hinweg ein heftiger Krieg zwischen den fünf Völkern, welcher zugleich ein Chaos in enormen Ausmaß in Tyria zur Folge hatte.

Kurz bevor es dazu kommen konnte, dass eine der fünf Völkern den Krieg für sich entscheiden konnte, erwachten die Drachen aus ihrem teils jahrtausendelangen Schlaf unter der Erde und dem Meeresboden. Mithilfe ihres magischen Odems stürzten die Drachen das Land Tyria in ein erneutes Chaos und schufen gleichzeitig Legionen von verderblichen Sklaven. Dem unsterblichen Drachen Zhaitan gelang es, das einst versunkene Orr wieder an die Oberfläche zu heben, wodurch es zu Flutwellen und Erdbeben enormer Kraft kam, welche zahlreiche Städte und Regionen entlang der Küste des Leids überfluteten und zerstörten.

Die von Zhaitan erschaffenen untoten Armeen erhoben sich folglich aus dem Meer und hungerten in ganz Tyria, nachdem sie die fünf Völker auf dem Kontinent vernichtet hatten: Die Menschen, ein bedrängtes aber widerstandsfähiges Volk, die Charr, eine Volk katzenartiger Krieger, die Norn, übergroße Formwandler aus dem kalten Norden, die Asura als hoch intelligentes Volk für Erfindungen magischer Gegenstände und nicht zuletzt die Sylvari als mysteriöses junges Volk visionärer Pflanzenwesen.

Fortan sind die letzlich noch verbleibenden Lebewesen der Völker gezwungen, ihr mittlerweile 250 Jahre altes Kriegsbeil zu begraben und sich gemeinsam dem neuen Feind im Land zu stellen.

Jedes Volk ist für den Kampf gegen das Böse gleichermaßen bedeutsam, sodass am Ende die Magie, die Technologie und kalter Stahl über ihr eigenes Schicksal, aber auch über das ganz Tyrias entscheiden werden.

[Bearbeiten] Eine freie und persistente Welt

Die Welt in Guild Wars 2 umfasst eine der wichtigsten Neuerungen. So wird die Welt in Guild Wars im Gegensatz zum Vorgänger zwischen allen Spielern geteilt, sodass sich alle Spieler in einer weitestgehend instanzfreien und persistenten Welt bewegen. Das bedeutet, dass sich die Spieler auch außerhalb von Städten und Außenposten treffen, Gruppen bilden und gemeinsam Abenteuer in Form von Quests erleben können. Kleinere Instanzierungen beschränken sich lediglich auf einzelne, meist charaktergebundene Quests.

Weiterhin wurde von den Entwicklern von Guild Wars 2 bekanntgegeben, dass es ihnen wichtig ist, die klassischen Quests in Form von 'Töte X von diesem, sammel X von jenem, und bringe mir X von solchen', die in einer instanzfreien Welt auch oftmals auf das campen von Monstern hinauslaufen, zu vermeiden.

Das ebenfalls aus den meisten gebührenpflichtigen Online-Rollenspielen bekannte, teils zeitaufwendige Reisen wird auch in Guild Wars 2 durch das bereits im ersten Teil eingeführte 1-Klick-Reisesystem vermieden werden. Man wird also weiterhin durch einfache Klicks von einem Ort zum anderen reisen können, ohne dabei größere Lauf-, Flug, oder Schwimmwege zurücklegen zu müssen.

[Bearbeiten] Welten anstelle von Servern

Eine weitere Neuerung ist die Erschaffung von Welten anstelle des klassischen Server-Systems, wie es in anderen MMORPGs verwendet wird. Dabei wird die Charakter-Datenbank von Guild Wars 2 Charakteren global verwaltet und in einer großen zentralen Datenbank abgelegt. Basierend auf dieser Technik wird es für die Spieler möglich sein, ihre Charaktere von einer Welt in die andere zu transferieren, ohne dabei Kosten und Zeit aufwenden zu müssen. Dadurch sind die Spieler zu keinem Zeitpunkt voneinander getrennt und können zu jeder Zeit gemeinsam Abenteuer erleben.

[Bearbeiten] Mobileres und schnelleres Kampfsystem

Im Vergleich zum ersten Teil wird sich das Kampfsystem von Guild Wars 2 stark verändern. Zunächst ist zu erwähnen, dass das neue Kampfsystem in Guild Wars 2 mehr Kontrolle über den eigenen Charakter ermöglicht. So wird es für den Spieler möglich sein, mit seinem Charakter zu springen, zu schwimmen oder gar zu klettern.

Zudem wird sich die standardmäßige Position der Kamera näher am Charakter befinden, sodass die Aktionen des Charakters und die damit einhergehenden Kämpfe im Spiel wesentlich intensiver wahrgenommen werden können.

Das neue Kampfsystem wird die vorhergehende taktische Tiefe aus Guild Wars beibehalten, jedoch mit deutlich reduzierter Menge an Fertigkeiten daherkommen. Dementsprechend wird es auch für Anfänger einfacher sein, sich mit dem Spiel und dem Kampfsystem vertraut zu machen. Weiterhin wird es für die Spieler möglich sein, anhand leicht erkennbarer Effekte der einzelnen Fertigkeiten deren Wirkung im Gefecht zu erkennen und zu verstehen, ohne dabei die entsprechende Beschreibung studieren zu müssen.

Unter anderem soll nun auch die Umwelt eine große Rolle spielen. So können Belagerungswaffen benutzt oder Gegenstände aus der Umwelt aufgehoben und zum Kämpfen verwendet werden. Dies soll durch eine neue Physic-Engine geschehen. (wird z.B. der Spieler von einem Monster mit einem Stein beworfen, so kann er diesen aufnehmen und weiterverwenden.)

Zusammenfassend kann also gesagt werden, dass die Kämpfe wesentlich authentischer, spannender und intensiver ablaufen werden.

[Bearbeiten] Große Events

Eine weitere Neuerung, die besonders die Teamspieler und solche die nicht gerne nach Gruppen suchen freuen wird, ist das Event-System in Guild Wars. Während man bereits die klassischen Quests und instanzierten Missionen aus dem Vorgänger kennt, wird es in Guild Wars 2 eine neue Form von Aufgaben geben: Große Ereignisse oder auch riesige Events.

Ein Event ist hierbei als eine dynamische Quest-Kette zu verstehen, die jederzeit anstehen kann; und das in jeder Region dieser offenen und persistenten Welt. Vereinfacht kann man sich solch ein Event folgendermaßen vorstellen:

  • Ein Drache versucht, die wichtigste Brücke einer Stadt zu zerstören.
  • Alle Spieler innerhalb dieses Gebiets haben nun die Möglichkeit, den Drachen zu bekämpfen - und das unabhängig davon, ob sie sich in einer Gruppe befinden oder nicht.
  • Sollte es den Spielern nicht gelingen, den Drachen zu eliminieren und damit Erhalt der Brücke zu gewährleisten, wird ein NSC aus der Stadt versuchen, die Brücke zu reparieren.
  • Innerhalb dieser Zeit haben die Spieler zudem die Aufgabe, die Brücke und den NSC vor heranstürmenden Räubern zu schützen.
  • Im Falle einer erfolgreichen Schützung des NSCs, und somit auch der Brücke, erhalten die Spieler eine Belohnung, wie man sie in den normalen Quest erhalten würde.

Solche Events werden sich nicht nur auf Einzelfälle beschränken, sondern werden auf der ganzen Welt in riesigem Umfang vorhanden sein, sodass auf der ganzen Welt etwas los sein wird. Die Schwierigkeit einzelner Quests ist mitunter abhängig davon, ob sich die Spieler in einer Gruppe befinden oder nicht.

Diese Events werden das Spiel deutlich interaktiver gestalten und vor allem das Zusammenspiel zwischen den Spielern in besonderem Maße fördern.

[Bearbeiten] Player vs. Player (PvP)

Auch in Guild Wars 2 werden die PvP-Spieler auf ihre Kosten kommen, sodass der PvP-Modus nicht zu kurz kommen wird. Eine erste Veränderung besteht darin, dass es keine einzelnen PvP-Charaktere mehr geben wird, sondern die PvP-Kämpfe nur noch mit Rollenspiel-Charakteren bestritten werden können.

Eine besondere Neuerung ist, dass es möglich sein wird, zwischen den einzelnen Welten PvP-Schlachten auszutragen. Dabei werden spezielle, offene PvP-Gebiete eingerichtet, auf denen die Spieler der unterschiedlichen Welten gegeneinander und zugleich für strategisch bedeutsame Positionen kämpfen. Das Ausmaß der sich dabei entwickelnden Kämpfe wird gewaltig sein, wobei jeder Spieler ganz unverbindlich an den Kämpfen teilnehmen kann.

Bedingt durch die Liebe vieler Spieler zum E-Sport und insbesondere als Alternative zum Welten-PvP wird es auch weiterhin Gildenkämpfe geben. Um die Gildenkämpfe von Beginn an fair zu halten, werden die Werte und Stufen aller teilnehmenden Spieler auf einen gemeinsamen Wert angehoben, sodass jeder Spieler unter den gleichen Bedingungen wie alle anderen Teilnehmer antritt.

Mittlerweile ist eine 5 gegen 5 Karte namens „Schlacht um Kyhlo“ bekannt, welche in einer menschlichen Siedlung spielt und das Ziel hat verschiedene Posten einzunehmen. Maßgebend für das Spiel ist der Zentrale Posten des Glockenturms, welcher den Wendepunkt der Karte darstellt. Zudem gibt es zwei Triböcke (eine mittelalterliche Katapult-Belagerungswaffe) auf beiden Seiten welche ein Bombardement der Karte ermöglichen. Das Terrain ist manigfaltig zerstörbar was die Kartensituation während des Matches enorm ändern kann und somit den Spielverlauf extrem beeinflusst. Die Karte wurde auf der Gamescom 2011 vorgestellt, unter anderem in einem „Exhibtion Match“ zwischen Arena-Net Mitarbeiten und Mitgliedern der Gilde „Boon Control“.

[Bearbeiten] Neue Charakterentwicklung

Die maximale Levelgrenze in Guild Wars lag bei 20 Stufen, was für eine Vielzahl der Spieler nicht ausreichend war. Aus diesem Grund hat man sich dazu entschieden, die maximale Levelgrenze bis auf Stufe 80 anzuheben. Außerdem soll die Levelkurve fast permanent auf einem gleichen Niveau bleiben, das heißt von Level 30 bis 31 wird es genauso lang dauern wie von Level 79 bis 80. Nur für die ersten Stufen wird man weniger Zeit benötigen. Man wird über mehrere hundert Stunden zur Verfügung haben, den Charakter auf seine ganz individuelle Art und Weise auf höhere Stufen zu bringen.

[Bearbeiten] Neues System für Rüstungen und Waffen

Seit Längerem ist bekannt, dass man in Guild Wars 2 ein weitaus robusteres Crafting-System als in Guild Wars vorfinden wird.

Nach den letzten Interviews von den Entwicklern wurde indes bekannt, dass sich das System für den Gebrauch von Waffen und Rüstungen der Charaktere verändert.

So wird die Ausrüstung der einzelnen Charaktere nicht mehr an jene gebunden sein. Die Rüstungen werden, anders als in Guild Wars, in drei Klassen unterschieden:

  • leichte Rüstung
  • mittelschwere Rüstung
  • schwere Rüstung

Diese Rüstungen sind für jeden Charakter tragbar und sind zudem nicht mehr länger an diese angepasst. Dementsprechend können die verschiedenen Rüstungen, die sich auch weiterhin einer großen Vielfalt erfreuen, in der Welt von Guild Wars 2 gefunden und gehandelt werden.

[Bearbeiten] Neues Crafting-System

Laut Aussage der Entwickler soll in Guild Wars 2 das Crafting-System im Gegensatz zu Guild Wars 1 stark ausgebaut und etwas Besonderes werden. In Guild Wars 2 stehen acht Berufe zur Auswahl: Waffenschmied [Weaponsmith], Jäger [Huntsman], Erfinder [Artificer], Rüstungsschmied [Armorsmith], Gerber [Leatherworker], Schneider [Tailor], Goldschmied [Jewelcrafter] und Koch [Cook]. Dabei darf man mit einem Charakter zwei Fertigungsberufe erlernen. Somit hat jeder die Möglichkeit, eine vernünftige Auswahl an Produkten herstellen zu können, ohne jedoch völlig autark zu sein, denn man ist nach wie vor auch auf die Waren der anderen Spieler angewiesen.[1]

[Bearbeiten] Keine Helden und Gefolgsleute mehr

Die Helden und Gefolgsleute wird es nicht mehr in Guild Wars 2 geben. Es ist dennoch möglich, das Spiel ohne eine Gruppe zu spielen. [2]

[Bearbeiten] 'Side-Kick-System'

Darüber hinaus wird Guild Wars 2 über ein 'Side-Kick'-System verfügen, welches in ähnlicher Form wie in City of Heroes funktionieren wird. Dieses System erlaubt es den Spielern, gleiche Bedingungen für alle Teilnehmer innerhalb einer Gruppe zu schaffen.

Der Effekt wirkt dabei in zwei Richtungen: Zum einen besteht die Möglichkeit, dass die Attribute und Werte des Spielers niedrigerer Stufe innerhalb der Gruppe denen von jenem Spieler angeglichen werden, dessen Stufe bzw. Werte am höchsten sind. Zum anderen werden die Werte von Charakteren mit höherer Stufe nach unten skaliert, wenn sie ein Gebiet betreten, das für Spieler niedrigerer Stufe ausgelegt ist. Der Charakter mit hoher Stufe ist nach wie vor stärker als ein Charakter, der nicht geschwächt wird, allerdings ist der stärkere Spieler nicht in der Lage Gegner mit einem Treffer zu töten.

Diese Funktion trägt dazu bei, dass Quests und Aufgaben in der Gruppe leichter bewältigt und von allen Spielern erledigt werden können. Weiterhin wird dadurch auch der frühe Einstieg in das Welten-PvP ermöglicht und gleichermaßen vereinfacht.

[Bearbeiten] Überarbeitete Grafik-Engine

Bereits im ersten Teil hat die überaus ansehnliche Grafik großen Anklang bei den Spielern gefunden und konnte nicht zuletzt durch weite, detaillierte Landschaften, kurze Ladezeiten und vor allem durch geringe Hardware-Anforderungen überzeugen. Dieses Prinzip der hochentwickelten Grafik und der mit Guild Wars verbundenen geringen Systemanforderung wird auch in Guild Wars 2 beibehalten.

Trotzdem wird das Spiel in grafischer Hinsicht deutlich besser aussehen, was vor allem durch die Verwendung einer neuen Grafik-Technologie ermöglicht wird. Diese neue Technologie erlaubt weitaus mehr Möglichkeiten in der verbesserten Darstellung von Lichteffekten, Polygonen und noch detailreicheren Texturen.

Eine Unterstützung von DirectX 10/11 wurde bislang noch nicht bestätigt, gilt aber im Hinblick auf die Spiele der neuen Generation als sehr wahrscheinlich.

[Bearbeiten] Neue spielbare Völker

Nachdem die Spieler von Guild Wars insbesondere durch die letzte Erweiterung 'Guild Wars: Eye of the North' die existierenden Völker, welche sich danach über viele Generationen hinweg im Krieg befanden, kennengelernt haben, wird es in Guild Wars 2 möglich sein, diese zu spielen.

Es wird insgesamt fünf Völker geben:

Alle Völker unterscheiden sich im Hinblick auf ihr Aussehen, ihre Philosophie und Kampfkunst.

[Bearbeiten] Erweiterte Charaktererstellung und Personalisierung

Zuerst muss man sich für eines der fünf Völker und das Geschlecht entscheiden. Danach kommt die Auswahl der Klasse. Der jeweilige Charakter kann danach vom Aussehen angepasst werden, was genau man einstellen kann, ist noch nicht bekannt.

Eine sehr bedeutende Neuerung von Guild Wars 2 besteht darin, dass der eigene Charakter stärker im Kontext zum Verlauf der Geschichte steht und man die Möglichkeit hat, den eigenen Charakter durch verschiedene Wahlmöglichkeiten auf ganz eigene Art und Weise zu personalisieren.

Dazu werden fünf Fragen bei der Charaktererstellung gestellt, die man beantworten muss. Die erste Frage ist klassenspezifisch, die zweite Frage definiert die Persönlichkeit und ist bei allen Völker und Klassen gleich. Die letzten drei Fragen sind volksspezifisch.

Genauere Details zu den Fragen sind hier zu finden.

[Bearbeiten] Keine Gebühren

Wie bereits Guild Wars wird auch Guild Wars 2 keine monatliche Gebühren von den Spielern verlangen. Erläutert man diese These anhand der Stellungnahme der Entwickler, bedeutet das:

  • eine riesige, beständige Welt
  • hunderte von Stunden reiner Spielzeit
  • offenes Welten-PvP
  • zonenübergreifende Events
  • verbesserte Grafik
  • und vieles mehr

Was fehlt? Monatliche Gebühren. Und die wird es definitiv nicht geben. Es gilt: Das Spiel kaufen, einmal aktivieren und beliebig oft spielen!

[Bearbeiten] Quellen

  1. Interview mit Eric Flannum, Isaiah Cartwright und Ryan Scott
  2. Eric Flannum im Interview
Englische Bezeichnung: Guild Wars 2: The Status Quo
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